Mitradler gesucht – Der „Fahrradsommer Mainz-Bingen 2019“

Bereits zum vierten Mal wird sich der Landkreis Mainz-Bingen in diesem Jahr im Rahmen der bundesweiten Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnisses für das Thema Fahrradmobilität und Klimaschutz engagieren. Nach den Erfolgen der letzten Jahre geht es in die 4. Kampagne vom 02.06.2019 bis 22.06.2019.

Ziel der Kampagne ist es, Bürgerinnen und Bürger für die Nutzung des Fahrrads als Nahverkehrsmittel im Alltag zu motivieren. Das Fahrrad soll als klimafreundliches, gesundheitsförderndes und kostensparendes Verkehrsmittel verstärkt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden.

Es gilt über einen Zeitraum von drei Wochen so viele Kilometer wie möglich für die eigene Kommune zu erradeln. Die Erfassung der gefahrenen Kilometer erfolgt dabei digital über www.stadtradeln.de. Die Teilnehmer können Teams bilden oder in einem allgemeinen Team für ihre Kommune mitfahren. Natürlich werden die besten Radlerinnen und Radler, sowie die besten Teams im Rahmen einer Siegerehrung nach Ende der Kampagne auch belohnt.

Wer mitmachen will kann sich hier anmelden.

Am Gründonnerstag mal Kirche anders erleben!

Es gibt in Nackenheim schon eine Tradition:
An Gründonnerstag mit dem Jungen Chor St. Gereon zusammensein mit Liedern, in der ungewöhnlich beleuchteten Kirche, zu ungewohnter Zeit.

100 Minuten gemeinsam verbringen, sich Herausforderungen stellen…nach dem Motto: Leben zu teilen.

Dazu laden ein: Der Bibelkreis und Junger Chor St. Gereon.

Erste Weinpräsentation des 2018er Jahrgangs am Sonntag im Weingut Bastian in Nackenheim

Es haben schon einige Winzer bereits Weine des Jahrgangs 2018 abgefüllt, aber die erste Weinpräsentation des neuen Jahrgangs findet am Sonntag, dem 14. April im Weingut Bastian statt.

„Wir (die Familie Bastian) pflegen 9,5 ha Weinberge, das sind ca. 50.000 Rebstöcke im typisch rheinhessischen Sortenmix. Von Müller-Thurgau und Dornfelder bis hin zu Cabernet Sauvignon, Cabernet Blanc und Ortega. Wir pflegen die Reben, ernten die Trauben, bauen die Weine selbst aus und füllen sie mit eigenen Geräten im Weingut ab. Gegebenenfalls vergären wir Wein auch noch zum Sekt – selbstverständlich in unserem Keller, wo wir selbst degorgieren: Der Oenologe entheft, der Vater drückt den Korken hinein und die Bibliothekarin verdrahtet ihn. Und es funktioniert sehr gut, trotz der hohen Akademikerdichte.“

Hier die Neuen: 

  • 2018 Riesling Steillage – trockene Spätlese 12,5 % Vol., RZ 3,4 g/L, S 6,0 g/L 
  • 2018 Silvaner „alte Reben“ – feinherbe Spätlese 12,5 % Vol., RZ 15 g/L, S 5,8 g/L
  • 2018 Dornfelder Rose – Qualitätswein 11,5 % Vol., RZ 13,5 g/L, S 6,0 g/L

Natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Ich freue mich schon darauf die Neuen zu verkosten. Besonders gespannt bin ich natürlich auf den Riesling.

Alle weiteren Weine, sowie die Preisinformationen,  findet man in der aktuellen Weinkarte des Weingut

Weitere geplante Veranstaltungen im Jahr 2019

  • Zuckmayerwinzer: Weinwandern So 28. April und Brunnenparty Sa. 4. Mai
  • Hoffest Sa. 31. Aug. & So.1. Sept.
  • Weinpräsentation am Adventsmarkt Sa. u. So.7. u. 8. Dezember

„Nackenheim Verein-T“ – Morgen – Der kleine Tag des Ehrenamt in Nackenheim

Unter dem Motto „Nackenheim VEREIN-T“ feiert die Carl-Zuckmayer-Grundschule
Nackenheim am Samstag, dem 13. April 2019 von 10.00 – 14.00 Uhr ihr diesjähriges
Schulfest.

Auf Einladung der Schule stellen mehr als ein Dutzend Vereine und Einrichtungen an
kindgerechten Informationsständen ihre wichtige ehrenamtliche Arbeit vor und bieten den
Besuchern des Schulfestes durch vielfältige und abwechslungsreiche Mitmachaktionen
die Gelegenheit, einige kurzweilige Stunden auf dem Gelände der Grundschule zu
verbringen.

Abgerundet durch ein buntes musikalisches Rahmenprogramm der Vereine und unter
der bewährten Bewirtung des Fördervereins möchten wir den Besuchern aber auch
ausreichend Gelegenheit bieten, in geselliger Runde alte Freundschaften zu pflegen und
neue Kontakte zu knüpfen.

Die Schulgemeinschaft der Carl-Zuckmayer-Grundschule freut sich auf Ihr Kommen und
lädt die Schülerinnen und Schüler mit ihren Familien, sowie alle Ehemaligen und Freunde
unserer Schule herzlich ein, gemeinsam das Schulfest mit uns zu begehen.

Natürlich kann man uns auch morgen dort treffen

Freie WLAN-Hotspots am Rathaus und in der Carl Zuckmayer Halle in Betrieb genommen

Mal eben mit dem Smartphone oder Tablet ins Internet? Über die mobilen Datennetze ist dies natürlich möglich. Doch in vielen Fällen sind Geschwindigkeit und Datenvolumen begrenzt. Am Nackenheimer Rathausplatz ist damit jetzt Schluss, denn ab sofort gibt es dort kostenloses öffentliches WLAN.

„Die kostenlose Internetnutzung ist ein Serviceangebot für unsere Bürger, die Veranstaltungen wie unser Weinfest oder die Aufführungen der Zuckmayer Gesellschaft besuchen und schnell Informationen aus dem Internet abrufen wollen, aber insbesondere auch für unsere Mieter in der Carl-Zuckmayer Halle, ist dies eine echte Erweiterung unseres Angebotes. Nunmehr können Hochzeitsfotos oder Veranstaltungsvideos ohne zusätzliche Kosten übertragen werden.“, betont Bürgermeisterin Margit Grub. Auch für die Gastronomiebetriebe am Rathausplatz biete die Einrichtung des Hotspots einen echten Mehrwert.

Nackenheim war eine der ersten Gemeinden aus dem Landkreis Mainz-Bingen, die im Rahmen des Wifi4rlp-Programms des Landes Förderung zum Ausbau von WLAN-Hotspots erhalten hat. Leider hat es vom Antrag, der FWG, bis zur Inbetriebnahme fast 1,5 Jahre gedauert. Aber hier hat der Freifunk Förderverein für Asylunterkünfte Nackenheim e.V (FFAN) mit seinem mobilen Knoten im Rathaus geholfen diese lange Wartezeit zu überbrücken. 

Die Nutzung ist denkbar einfach: Das WLAN-Netz WiFi4rlp auswählen, AGBs akzeptieren und schon kann es losgehen. Eine Anmeldung oder Registrierung der Nutzer ist nicht notwendig. Die Nutzung ist anonym. Personenbezogene Daten werden weder gesammelt noch ausgewertet. Die Nutzung kann rund um die Uhr an allen sieben Tagen der Woche erfolgen.

„Den Siegeszug des Internets können und wollen wir nicht aufhalten. Auch freies WLAN gehört heute vielerorts einfach dazu“, sagt Bürgermeisterin Margit Grub bekennt: „Wir sind auf dem Weg zur digitalen Gesellschaft wieder einen kleinen Schritt vorangekommen.“ 

Bisher waren die Gemeinden und Städte mit Blick auf die „Störer-Haftung“ vor freiem WLAN meist zurückgeschreckt. Für die Sicherung, Unterhaltung und Haftung ist jetzt die Firma „The Cloud Networks Germany GmbH“ mit einem Ansprechpartner in München zuständig. Dafür haben sie mit der Haftung nichts mehr zu tun. Dass jugendgefährdete, Porno-Seiten oder solche mit rechtsradikalem Inhalt gesperrt sind, versteht sich von selbst. 

Die Bandbreite am Rathaus habe ich gestern Abend mal gemessen und durfte feststellen das die verfügbare Bandbreite nochmals schneller als der mobile Freifunk-Knoten ist. Damit sind nunmehr auch Videosprechstunden der Integrationslotsen möglich geworden. 

Die mobile Freifunklösung steht damit wieder den örtlichen Vereinen und Initiativen unbegrenzt zur Ausleihe zur Verfügung. Am Samstag ist er z.B. beim Schulfest unserer Grundschule im Einsatz. 

Mein Fazit: Wifi4rlp ergänzt die bereits vorhandenen freien WLAN Angebote des Freifunk Netzwerks und ich hoffe das weitere Plätze und Gebäude in Nackenheim erschlossen werden.

In eigener Sache – Morgen Digitalwerkstatt in der VG Bodenheim

Morgen nehme ich an der Digital-Werkstatt der VG Bodenheim teil. Das Projekt „Digital-Werkstatt – Kommunale Digitalstrategie“ unterstützt die rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinden, die verbandsfreien Gemeinden und Städte sowie die großen kreisangehörigen Städte mit einem ganztägigen Workshop bei der Erstellung einer ersten kommunalen Digitalstrategie, die als Arbeitsgrundlage für gemeinsame Projekte von Verwaltung, Bürgern und Wirtschaft dient.

Die Digital-Werkstatt ist ein Workshop bei dem entlang von einzelnen Handlungsfeldern (Digitale Infrastruktur, Bildung & Jugend, Kommunale Wirtschaft, Tourismus, Silberne Gesellschaft, Arbeit und Soziales, Kommunale Verwaltung, Dorf- und Stadtentwicklung und Alltagsleben) eine Digitalstrategie für die Kommune entworfen werden soll.

Die Unterlagen der letzten Digital-Werkstätten kann man unter https://landleben-digital.de/inhalte/ abrufen. Zur Einstimmung auf den Workshop habe ich den Artikel „Warum das Dorf digital werden muss“ von Aloysius Söhngen, Vorsitzender des Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz und Bürgermeister der Verbandsgemeinde Prüm, aus dem Buch „#landleben – Digital Leben auf dem Land“ gelesen.

Die Digital-Werkstätten starten vormittags mit einer kurzen Einführung in das Thema Digitalisierung. Anschließend haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, an Info-Stationen neun Handlungsfelder kennenzulernen, in denen sie digitale Projekte starten können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wählen Handlungsfelder aus, die für ihre Kommune besonders wichtig sind. Für diese Handlungsfelder sammeln sie Projektideen und planen deren Umsetzung. Diese Planungen werden dann in ihre kommunale Digitalstrategie gegossen. So hat jede Kommune am Ende der Digital-Werkstatt eine erste schriftliche, an ihre Bedürfnisse angepasste Digitalstrategie.

Wer meine vorbereitenden Notizen lesen will kann sich gerne mein Playbook für morgen anschauen. Natürlich sind Kommentare und Anregungen meiner Leser wie immer herzlich willkommen.

Quellen:
1  Statistisches Bundesamt (2018): Pressemitteilung Nr. 330 vom 05.09.2018. 90% der Be- völkerung in Deutschland sind online. [https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/ Pressemitteilungen/2018/09/PD18_330_634.html, Zugriff am 23.10.2018].
2  Statistisches Bundesamt (2018): Computer- und Internetnutzung im ersten Quartal des je- weiligen Jahres von Personen ab 10 Jahren. [https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/ GesellschaftStaat/EinkommenKonsumLebensbedingungen/ITNutzung/Tabellen/Zeitver gleichComputernutzung_IKT.html, Zugriff am 23.10.2018].
3. Frees, Beate; Koch, Wolfgang (2018): ARD/ZDF-Onlinestudie 2018. Zuwachs bei medialer Internetnutzung und Kommunikation. In: Media Perspektiven. 9, 398–413, S. 399. [http: //www.ard-zdf-onlinestudie.de/files/2018/0918_Frees_Koch.pdf, Zugriff am 23.10.2018].

Die TuS Nackenheim veranstaltet den 13. Rothenberglauf am Sonntag

Die TuS lädt für Sonntag, 7. April, zum 13. Rothenberglauf ein, der durch die landschaftlich schöne Strecke auf dem „Rotliegenden“ führt. Der Lauf startet auf dem Rathausplatz, es gibt verschiedene Strecken.

Walker und Nordic Walker können sich noch bis 9.30 Uhr am Veranstaltungstag melden. Ansonsten bitte über die Homepage registrieren: www.tus-nackenheim.de.

Die Startzeiten: 10 Uhr Walker 10 km, 10.15 Uhr Erwachsene 21 km, 10.30 Uhr Schüler 2,5 km, 10.45 Uhr Erwachsene 5 km, 11 Uhr Erwachsene 10 km.

(Quelle: Allgemeine Zeitung, Ausgabe Landskrone vom 5. April 2019)

Macht SINN – oder?

Eigentlich sollte es ein geruhsamer, gemeinsamer Sonntag werden. Das klappt aber an diesem Wochenende leider nicht. Ich fahre unseren Bürgerbus bei der „Gewerbeschau Östliches Rheinhessen“ in Undenheim und mein „starker Wille“ Ingrid, geht zum Frühlingsfest der Ortsgemeinde Nackenheim um dort eine neue ehrenamtliche Initiative in Nackenheim vorzustellen.

Senioren Initiative „Neuland“ Nackenheim (SINN)

Surfen, chatten, mailen, skypen – Worte, die in aller Munde sind. Auch immer mehr Ältere erobern das Internet. Längst sind Tablet und Smartphone zum festen und oft nützlichen Bestandteil des Alltags geworden. Ältere Menschen wissen die Vorzüge mobiler Technik vermehrt zu schätzen, weil diese eine Erleichterung für viele Tätigkeiten bietet. Für viele eröffnet sich eine neue Welt und es macht Spaß! 

Gleichzeitig stellen sich oftmals viele Fragen

Antworten erhalten ältere Menschen z.B. in Digitalen Stammtischen. Bei diesen Veranstaltungen treffen sich Interessierte in einem Schulungsraum. Per Video wird eine Expertin oder ein Experte zugeschaltet. Die Teilnehmenden haben vor Ort Gelegenheit, Fragen zu stellen, sich untereinander auszutauschen und ihr Wissen über die Themen im Dialog zu vertiefen. Natürlich stehen Seniorinnen und Senioren im Vordergrund, aber auch jüngere Mitbürgerinnen und Mitbürger sind willkommen.

Ein Digital-Botschafter steht bei Fragen zur Verfügung 

Im Mittelpunkt steht immer der gemeinsame Austausch mit Gleichgesinnten über Erfahrungen mit Tablet und Smartphone. So können neue Inhalte kennengelernt oder bereits Bekanntes vertieft werden. Ein Digital-Botschafter begleitet die Treffen und steht bei Fragen zur Verfügung.

Helferinnen und Helfer jeden Alters sind herzlich willkommen

Das Projekt „SINN“ sucht Menschen, die Zeit, Lust und Geduld haben, Senioren auf dem Weg ins mobile Internet zu begleiten. Technikbegeisterte Nackenheimer jeden Alters sind herzlich eingeladen, die nächsten Treffen aktiv mitzugestalten.

Wie könnte es weitergehen?

Als erste Veranstaltung ist ein Treffen geplant bei dem alle Interessenten ihre Themenwünsche einbringen.  Im Weiteren ist geplant die Themen aufzugreifen, die für die Teilnehmenden von besonderem Interesse sind. Zum Beispiel:

  • Woran erkenne ich Abzocken im Internet? 
  • Wie kann ich verpasste Sendungen online anschauen? 
  • Wie kann ich meine Geräte bei einem persönlichen Notfall nutzen?
  • Was ist an Fake News gefährlich und wie kann ich echte und gefälschte Nachrichten unterscheiden?
  • …die Liste möglicher Themen basiert auf den Wünschen der Teilnehmer

Darüber und über vieles mehr informieren Experten der Digitalbotschafter in den weiteren Treffen.

Ich habe Interesse und möchte gerne über geplante Termine informiert werden.

Um zu den Veranstaltungen eingeladen zu werden, ist es erforderlich der Initiative zu erlauben Ihren Namen, Telefonnummer und E-Mail-Adresse zu speichern. 

Dazu füllen Sie morgen den Anmeldeabschnitt des verteilten Flyers aus, trennen ihn ab und werfen ihn in eine bereitgestellte Box oder Sie melden sie über die unten angegebene Adresse an. 

Online anmelden:  http://blog.stey-nackenheim.de/sinn/

(K)ein 3. Ort für Nackenheim oder der Kommunalwahlkampf der FWG

Rene Adler Bürgermeisterkandidat der FWG

Da dachte ich das ich die Gemeinderatssitzung am Montag schwänzen kann, da die Tagesordnung nur wenig spannende Themen enthielt und schon habe ich es bereut. Man sollte so kurz vor den Kommunalwahlen immer mit Überraschungen rechnen. Die AZ berichtete gestern unter dem Titel „VG hat eigene Pläne“ darüber, das die FWG die Weiternutzung des Nackenheimer Feuerwehrgerätehaus, mit einem Antrag, auf die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung gebracht hatte.

Da die FWG den Antrag nicht auf ihrer Website oder per Facebook veröffentlicht hat, bleibt nur der Weg ins Bürgerinformationssystem um den Antrag vollständig einzusehen. (Antrag der FWG unter Tagesordnungspunkt Ö 2.1)

Nach dem Lesen des Antrag, der versucht die Bedürfnisse der Bürger zu erfragen und mit einzubeziehen, was ich grundsätzlich immer sehr gut finde, war ich aber dennoch enttäuscht. Weshalb möchte ich gerne hier erklären.

Ich erfuhr von den Plänen bereits in der Sitzung des Verbandsgemeinderates am 20.9.2018, also vor ca. 6 Monaten. (Siehe VG Sitzung TOP Ö 12, Ö 13 und Protokoll) Bei dieser Sitzung lag den Ratsmitgliedern eine Studie vor die bis heute nicht veröffentlicht wurde, aber mir von einem Bürger zuging. Da die FWG im VG Rat vertreten ist, sollte auch sie im Besitz der Studie sein und nicht erst am 18.2.2019 von den Planungen erfahren haben. 

Ebenfalls vor 6 Monaten wurde ein Vergabegremium in der Verbandsgemeinde etabliert (….Vergabegremium mit dem Bürgermeister, je einem Vertreter/einer Vertreterin der Fraktionensowie zwei Verwaltungsmitarbeitern/innen zu besetzen….) in dem auch die FWG einen Vertreter stellt. 

Damit ist klar, dass Punkt 1 des FWG Antrages 
(1. Die Verwaltung der Ortsgemeinde wird beauftragt Gespräche mit der Verbandsgemeindeverwaltung hinsichtlich der Möglichkeiten für eine Nutzung des Feuerwehrgerätehauses Nackenheim – nach Umzug der Feuerwehr – für Zwecke der Ortsgemeinde, Vereinsarbeit und ehrenamtliches Engagement zu erörtern.)  
bereits erledigt ist. Naja vielleicht gibt es Kommunikationsschwierigkeiten. 

Die Punkte 2 und 3 sind leider in der falschen Reihenfolge: 
(2. Ist eine grundsätzliche Nutzung des alten Gerätehauses möglich, sollen die Bedingungen und Möglichkeiten für eine Nutzung / Überlassung von Räumlichkeiten mit der Verbandsgemeinde geklärt und in den zuständigen Ausschüssen beraten werden.
3. Sind die Bedingungen annehmbar, sollen Ideen und Bedürfnisse (z.B. von Vereinen und anderen ehrenamtlichen Institutionen) ermittelt und zur weiteren Beratung den Ausschüssen und dem Gemeinderat vorgelegt ‚werden.)

Wie will eine Verwaltung im Sinne der Bürger Entscheidungen treffen, wenn der Bürgerwille nicht VORHER erkundet wird? Gegeben falls müssen dann auch Bedingungen verändert oder angepasst werden um für die Vereine und Bürger annehmbar zu sein. Schließlich geht es um die Unterstützung von Ehrenamtlern (DRK, DLRG, usw.) die für das Überleben auf dem Lande wichtig sind.

Ich hoffe das die FWG in Nackenheim ihre bereits existierenden Möglichkeiten nutzt um eine Bürgerbeteiligung umzusetzen. Ich persönlich freue mich bereits darauf, beim FWG Bürgerdialog hier im Sprunk, diese mit den Vertretern der FWG zu besprechen.

Achso, hätte ich fast vergessen. Wer sich fragt was meine Vorschläge wären der kann mal folgende Artikel im Netz nachlesen: