Kategorie-Archiv: VDorf

Lesenswerter Winzerin Blog neu in Nackenheim

SL Riesling mit TochterJasmin die Tochter im Hause Sans-Lorch hat auf der neugestalteten Webseite des väterlichen Weingutes begonnen über ihre Ausbildung zur Winzerin zu bloggen. Hier der Beitrag in dem sie sich selbst vorstellt und über ihre Motivation zum Blog erzählt.

Wer, was und warum eigentlich? Eine kleine Vorstellungsrunde:

Vielleicht beginne ich mit ein paar Informationen zu meiner Person. Im März 2013 beendete ich meine Schulzeit mit dem Abitur, um danach einige Monate im Ausland zu verbringen. Als Au Pair in Norwegen lernte ich dort Sprache, Kultur, besonders aber die dortige Natur und wunderbare Menschen kennen.

Dort fasste ich auch den Entschluss, mir vor Studiumbeginn die Arbeit meines Vaters in Weinberg und Keller intensiv anzuschauen. Meine bisherige Mithilfe im Weingut beschränkte sich auf die Wochenenden und den Gastronomiebereich in unserem Gewölbekeller. Weine ausschenken und Mettstangen schmieren konnte ich – einen Weinstock hatte ich aber noch nie geschnitten!

Nach einigen Wochen “Schnuppern” entschied ich mich dann, doch noch in die Ausbildung einzusteigen. Mit der plötzlichen Planänderung von einem Germanistikstudium zur Winzerausbildung überraschte ich nicht nur mich selbst, sondern auch viele Freunde und Bekannte.

Nun absolviere ich meine verkürzte Ausbildung in knapp zwei Jahren im Weingut Martinshof in Dienheim.

Jasmin Sans-LorchAuf diesem Blog möchte ich die verschiedenen Arbeiten und meine Erfahrungen über das Jahr beschreiben, allen Lesern das traditionelle Handwerk und natürlich das Produkt Wein näherbringen. Besonders um sich über Wein zu unterhalten braucht man einige Informationen, die für den einen selbstverständlich sind, für den anderen aber eben nicht. Was sind eigentlich Oechslegrade? Wieso wird ein Wein süß, einer trocken? Ich hoffe, am Ende meiner Ausbildung eine gute Sammlung an Einträgen und Erklärungen geliefert zu haben! Da ich aber bisher nur ein Lehrling bin, bitte ich um Verständnis, sollte der ein oder andere Eintrag Verbesserungen nötig haben. Scheut euch nicht, Kommentare zu verfassen und mir Rückmeldungen zu geben! Und wer selbst mit Weinbau beginnen möchte, sollte sich wohl lieber ein Fachbuch kaufen. “

Wir werden in Zukunft sicherlich einige der Beiträge aus ihrem Blog teilen, da sie selbst noch keine Facebookseite betreibt.

Den Blog findet man über die Webseite vom Weingut Sans-Lorch, die übrigens auf den Seiten des Gutsausschank einige sehr schöne Bilder der Gutsschänke und ihrer Besucher veröffentlicht hat. Die Seite ist auf jeden Fall einen Besuch wert. http://www.sans-lorch.de

Dorfmoderation Fragebogenauswertung 2012

Im November letzten Jahres wurde im Amtsblatt der VG ein Fragebogen veröffentlicht und im Rahmen der Dorfmoderation die Bürger Nackenheims aufgefordert diesen auszufüllen. Da die Dorfmoderation abgeschlossen wurde, wurden die Ergebnisse bisher nicht veröffentlicht (oder es ist mir entgangen). Die Dorfmoderatorin, Frau Franzen war aber so freundlich uns die Ergebnisse zur Verfügung zu stellen. Hier ein kleiner Auszug aus der Auswertung und am Ende des Beitrages der Link auf die gesamten Ergebnisse.

Die Gesamtzahl der ausgewerteten Fragebogen ist 112. Insgesamt haben 2% der Einwohner bzw. 5% der Haushalte Nackenheims bei der Befragung ihre Meinung geäußert. Dies ist zu wenig für repräsentative Aussagen und kann maximal einen Ausschnitt eines Meinungsbildes zeigen.

 

Die Alterstruktur der Befragung ist ebenfalls nicht repräsentativ für Nackenheim (wobei 10 Personen kein Alter angegeben haben). Während die Altersgruppe der unter 25-jährigen in der Befragung sehr schwach vertreten ist, ist die Gruppe der 46- bis 65-jährigen überrepräsentiert. Personen zwischen 25 und 45 Jahren sind in der Befragung ebenfalls überrepräsentiert. Nur die Altersgruppen der über 65- jährigen ähneln sich in ihrer Ausprägung. Die Befragten sind also im Mittel etwas älter: Der Altersdurchschnitt liegt bei 51 Jahren, in der Gesamtbevölkerung liegt dieser bei 42,1 Jahren.

 

Bei der Geschlechterverteilung überwiegen die Frauen: 54 Frauen haben einen Befragungsbogen ausgefüllt, dagegen nur 43 Männer (bei 15 fehlenden Antworten).

 

Auf die Frage, warum die Dorferneuerung Nackenheim lebenswerter machen könnte, antworten die meisten (21 Nennungen), dass es Vieles zu verbessern gebe. Die Berücksichtung von Bürgerinteressen bzw. die Bürgerbeteiligung sind ein weiterer Grund. Mehrmals wird außerdem genannt, dass viele Ideen zusammen kommen und Austausch entsteht.“

 

Die Nackenheimer Community widmet sich genau den Hoffnungen der Befragten. Wir denken auch, dass es immer was zu verbessern gibt und die Bürger Nackenheims daran beteiligt werden sollten. Liest man die Antworten und vor allem die gegebenen Kommentare ist die Liste der Vorschläge für jeden Bürger ein interessanter Lesestoff.

 

Die Übersicht der Verbesserungsvorschläge verdeutlicht die Menge der gemachten Anregungen:   

 Fragebogen Verbesserungen 2012

Fast 40% der Rückläufer bieten ihre Hilfe an. Vielleicht hilft ja auch diese Plattform diese Personen zu mobilisieren. 

 

Am Ende des Ergebnisberichtes findet man ein kurzes Resümee:

Zusammenfassung:

Die Befragung zeigt zunächst, dass die Nackenheimer nur zu einem geringen Anteil über die Befragung Einfluss auf die weitere Dorfentwicklung nehmen wollen – sei es aus Zufriedenheit mit dem Ort, aus Zeit- / Informationsmangel oder aus Desinteresse.

Bei denjenigen, die teilgenommen haben, lässt sich feststellen, dass sich die Mehrheit im Ort wohlfühlt und sich vorstellen kann, für immer dort zu bleiben. Der Zusammenhalt wird meist als befriedigend beschrieben.“

 

Wir, die Autoren und Betreiber der Nackenheimer Community, möchten dem unser Fazit entgegensetzen:

 

Wir hoffen dass die Community, als digitale Verlängerung des realen Dorflebens, hilft die zahlreichen, guten Ideen und Vorschläge umzusetzen. Wir fordern alle Nackenheimer Bürger auf sich in den Forenbereichen ihre Fragen zu stellen und sich aktiv einzubringen. Wir werden versuchen die Aktivitäten und Beiträge zeitnah zu kommentieren und freuen uns über jeden neuen „Mitstreiter“.

 

 

Die komplette Auswertung im PDF Format ist hier verfügbar…

TuS 06 Nackenheim befragt seine Mitglieder

Die TUS 06 Nackenheim e.V. unternimmt im Jahr 2013 diese Umfrage unter allen Mitgliedern und Kursteilnehmern, mit dem Ziel, die Zufriedenheit mit dem TUS 06 zu überprüfen und an den notwendigen Stellen zu verbessern. Die Beantwortung der Umfrage bedarf ca. 5 min. Ihrer Zeit. Nach der Auswertung werden die Ergebnisse der Umfrage über die TUS 06 Homepage zur Verfügung stehen. Die Umfrage ist vom Grunde her annonym.  Sollten Sie dem TUS 06 erlauben mit Ihnen in Kontakt zu treten, um Verbesserungspotentiale konkret zu besprechen oder dies sogar wünschen, so füllen Sie bitte die letzte Frage (Kontaktmöglichkeit) entsprechend aus.

Auf der Homepage des TUS 06 findet man den entsprechenden Link zur Umfrage.

Willkommen bei der TuS 06 Nackenheim – TuS 06 Nackenheim

Ich denke ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Würden Sie sich eine Umfrage auch von anderen Vereinen wünschen? Oder sind Sie der Meinung das solche Umfragen sinnlos sind?  Ihre Kommentare hierzu sind wie gewohnt willkommen.

Der Mängelmelder – Was’n das?

Eigentlich war das Thema für einen satirischen Beitrag für meine Wochenendbeilage zu Ostern geplant. Ich wollte mal ablästern über:

 

·         Die „reiche“ Ingelheimer Verwaltung – Die sich zum Melden von Mängeln vom Schlagloch bis zum Hundehaufen eine eigene App (Anwendung für Smartphones“) geleistet hat. „Digitales Bürger-Echo in Ingelheim sammelt Mängelmeldungen vom Schlagloch bis zum Hundekot(Quelle: Wir-in-Rheinhessen, das Bürgerjournalismusprotal aus und für Rheinhessen.)

 

·          Die „arme“ Mainzer Verwaltung – Die sich zum Melden von Schlaglöchern von der AZ helfen lässt. Unter dem Titel „Nicht jede Rumpelpiste wird geflickt“ bittet die AZ ihre Leser um Mithilfe. „Kennen Sie besonders große oder tückische Schlaglöcher? In Ihrer Straße oder auf Ihrem Weg zur Arbeit? Senden Sie uns Fotos per E-Mail an azmainz@vrm.de. Geben Sie als Betreff bitte „Schlagloch“ an, außerdem den genauen Ort.“ (Quelle: Rhein Main Presse, Allgemeine Zeitung, Ausgabe Landskrone vom Montag, 25. März 2013 )

 

·          Die „praktischen“ Zornheimer die sich einer einfachen Farbsprydose bedienten um die Schlaglöcher in ihrer Gemeinde zur Reparatur freizugeben.  Siehe hierzu den Artikel „Wo es rosa ist, wird geflickt – STRASSENBEGEHUNG  – Bei Rundgang in Zornheim werden Schlaglöcher und marode Stellen markiert“  (Quelle: Rhein Main Presse, Allgemeine Zeitung, Ausgabe Landskrone vom Donnerstag, 28. März 2013) 

 

·          Den „Griechen der Rheinterasse“, den Nackenheimern die sich nichts von all dem leisten können. (Zitat: Aus der Rede des VG Bürgermeisters am politischen Aschermittwoch 2013)

 

Je weiter ich mich mit dem Thema beschäftigte, wurde aus der Satire, ein ernster Beitrag zum Thema: Wie gebe ich meiner Gemeinde Lob oder Kritik weiter.  

 

Bei der Recherche zum ersten Beitrag, stellte ich fest dass es eine App mit dem Namen „Mängelmelder RLP“ für Rheinlandpfalz gibt. Auf der Homepage der App steht:  

 

1.     Sie melden Mängel, bspw. Straßenschäden

2.     Wir leiten dies der zuständigen Verwaltung zu

3.     Sie werden über den Fortschritt informiert! (Nur bei teilnehmenden Verwaltungen)

Am Anfang stand eine einfache Idee. Wir alle kennen das: Schlaglöcher, defekte Laternen oder Graffiti in der Unterführung; Ärgernisse, an denen wir jeden Tag vorbei kommen und die niemandem sonst aufzufallen scheinen. Jeder von uns könnte mithelfen, Dinge zu verbessern. Wenn es nur einen einfachen, bekannten und auch mobil zu bedienenden Weg gäbe, um alles, was uns auffällt, weiterzugeben. Und ein System dahinter entscheidet, wer dafür eigentlich zuständig ist!

 

Die Lösung: Mit dem MängelMelder RLP können Sie jede Kommune in Rheinland-Pfalz auf einfachste Art und Weise über Mängel und Ärgernisse jedweder Art in Kenntnis setzen. Das ist Bürgerbeteiligung 2.0. – Wir sind Rheinland-Pfalz!“ (Quelle: Homepage der App)

 

Die Apps kann man sich per QR-Code einfach von dieser Seite laden: https://www.rlp-maengelmelder.de/maengelmelder/Apps/  Auch eine Erklärung findet man da.

 Maengelmelder-rlp

 

Nackenheim nimmt zwar noch nicht teil, aber erhält die Mängel bzw. Lob usw. weitergeleitet. Für die Bearbeitung des Feedback muss die Gemeinde zahlen, aber ich denke das bekommen wir als mündige Bürger auch anders hin. (Z.B. Feedback per Mail und Löschen der Meldung durch den Melder)

 

Bürgerbeteiligung 2.0 – besser kann ich es auch nicht formulieren. Das ist ja auch ein Ziel dieses Blog und der „Nackenheimer Community“ Site.

 

Ich habe mir vorgenommen dies auf jeden Fall zu nutzen und die App auf mein IPhone installiert. Was meinen unsere Leser?

 

PS: Der Satirebeitrag zum Thema kommt in der nächsten Wochenendbeilage…. Versprochen…

In eigener Sache

 

Diese Woche gab es leider nur wenige Beiträge und auch keine Wochenendbeilage. Ich war mit den Arbeiten an der neuen Nackenheimer Community – http://community.nackenheimer.de so beschäftigt, dass mir für den Blog nur wenig Zeit blieb.

 

Wer mal schnuppern will ist dort herzlich willkommen. Lesen geht auch als Gast, nur zum Schreiben muss man sich registrieren.

 

Frohe Ostern wünscht allen Lesern ….Peter

Suchen, Bieten und Tauschen–Tauuschring Nierstein-Oppenheim

Am letzten Sonntag fand in Oppenheim der Ehrenamtstag in der Oppenheimer Verwaltung statt. Mein Hauptinteresse galt dem Tauschring Nierstein-Oppenheim, der auch mit einem Stand dort vertreten war. Ich hatte dort ein längeres Gespräch mit Michael Spitzl, einem der Organisatoren des Tauschringes.  Hier einige, sicherlich nicht wörtliche, Zitate aus dem Gespräch:

  • „Eigentlich ging es uns darum die alte Nachbarschaftshilfe wieder neu zu beleben. Auch sollte dies über die unmittelbare Nachbarschaft hinaus ausgedehnt werden. “
  • „Die Stärken der Mitglieder spiegeln sich in den Angeboten wieder, während unliebsame oder Arbeiten die mangels Kenntnis nicht durchgeführt werden können sich in den Nachfragen widerspiegeln.“
  • „Wir versuchen einen fairen Tausch von Leistungen zu ermöglichen, da sicherlich einzelne Tätigkeiten unterschiedlich bewertet werden müssen. Zum Beispiel ist es einleuchtend das eine Stunde Vorlesen nicht direkt mit einer Stunde schwerer Gartenarbeit zu tauschen ist. Letztendlich zählen aber für uns die Vereinbarungen der Mitglieder in ihren Geboten und Anfragen. Ein virtuelles Verrechnungssystem in Kronen versucht diese Unterschiede auszugleichen“
  • “Wir helfen uns auch gegenseitig; beraten und leihen uns auch Dinge aus, so dass sich beispielsweise jetzt im Frühjahr nicht jeder einen Vertikutierer etc. kaufen muss“
  • „Die regelmäßig jeden Monat stattfindenden Treffen erlauben ein persönliches Kennenlernen  der Mitglieder, und fördern das gegenseitige Vertrauen. Darüber hinaus erlaubt unsere Kronenzeitung jederzeit eine Übersicht über Angebot und Nachfrage zu erhalten. Unsere Treffen finden jeden 1. Donnerstag im Monat um 19.00 Uhr in Dienheim, Saarstr. 37, Gaststätte “Zum Siliusstein“ statt“
  • „Wir betrachten dies als sinnvolle Ergänzung zu bestehenden regionalen Warentauschbörsen wie z.B. dem Angebot des Abfallwirtschaftsbetriebs Mainz-Bingen auf der Seite http://www.mainz-bingen.internet-verschenkmarkt.de/info.asp.“
  • „Natürlich haben wir nicht nur ausgeglichene Tauschkonten. Aber man kann nur immer wieder betonen das es sich beim Tauschring nicht um eine rechtlich durchsetzbare Leistung handelt, sondern der Tauschring auf dem Gedanken der Nachbarschaftshilfe basiert, der darauf aufbaut das alle Mitglieder Geben und Nehmen.“  
  • „Ich kann mir auch vorstellen dass wir auch Angebote und Nachfragen aus anderen Verbandsgemeinden auf unserer Plattform www.tauschring-oppenheim.de veröffentlichen.“

Ich fand gerade das Angebot zur Nutzung auch für Bürger aus Nackenheim durchaus interessant.  Auch dem Hinweis auf den Tauschmarkt des AWB bin ich mal nachgegangen.  

 

Mit dem Tausch- und Verschenkmarkt hat der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Mainz-Bingen für seine Bürgerinnen und Bürger eine kostenlose nicht kommerzielle Online-Gebrauchtwaren-Börse eingerichtet. Ziel ist die Förderung der Abfallvermeidung und somit auch der Umweltschutz.“  (http://www.mainz-bingen.internet-verschenkmarkt.de/info.asp)

 

Wir haben uns vorgenommen in Zukunft an all diese Möglichkeiten zu denken und diese stärker zu nutzen. Ich hoffe es geht auch anderen Nackenheimer Bürgern ähnlich und freue mich auf Kommentare….

Ehrenamtsförderung – ein Thema auf der nächsten Gemeinderatssitzung

Nachdem ich in dieser Woche bereits über den Aktionstag in Nierstein/Oppenheim berichtet habe, gehe ich am Montag mal wieder in die Gemeinderatssitzung.

Auch unser Gemeinderat beschäftigt sich in seiner nächsten Sitzung mit diesem Thema, wie die Tagesordnung für Montag zeigt.  

 

Am Montag, dem 18.03.2013 um 19.30 Uhr findet im Raum 3 der

Carl-Zuckmayer-Halle in Nackenheim, Lörzweiler Straße 15, eine Sitzung des Gemeinderates statt.

 

Tagesordnung:

Öffentlicher Teil

1. Ertüchtigung der Straßenbeleuchtungseinrichtungen im Hinblick auf das Lampenverbot 2015 für Quecksilberdampflampen; Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, Zuschussbeantragung

2. Aufhebung des Bebauungsplanes „Rudelheck“ einschließlich seiner Änderungen

A: Abwägung der frühzeitigen Unterrichtung

B: Auslegungsbeschluss

3. Bekanntgabe von Vergaben

4. Annahme von Spenden

5. Nicht ausgeführte Beschlüsse der OG Nackenheim aus dem zweiten Halbjahr 2012

6. Vollzug des Haushaltsplanes 2011, hier: Korrektur einer Mittelübertragung nach § 17 GemHVO

7. Vollzug des Haushaltsplanes 2012, hier: Mittelübertragung nach § 17 GemHVO

8. Ehrenamtsförderung

9. Informationen

10. Einwohnerfragestunde

 

Mal schauen was dort besprochen wird…..Schönes Wochenende wünschen wir allen Lesern.

Der Aktionstag: VG Nierstein-Oppenheim stellt Tauschbörse vor–Ein Muster für Nackenheim?

Gerade gelesen:

Der kommende Sonntag, 17. März, steht in der VG Nierstein-Oppenheim ganz im Zeichen des Ehrenamts. Von 13 bis 18 Uhr sind alle Interessierten dazu eingeladen, dem VG-Verwaltungsgebäude im Oppenheimer Sant’ Ambrogio-Ring 33 einen Besuch abzustatten, sich von den vielfältigen Programmpunkten begeistern und der Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements überzeugen zu lassen.

Um 15.15 Uhr: Tauschen statt kaufen – Tauschring Nierstein-Oppenheim (Ralf Alsfeld, Nierstein). 

Ich denke wir werden da mal hingehen und uns informieren ob diese Organisationsform auch in unserer Gemeinde funktionieren könnte.

Allgemeine Zeitung – Aktionstag: VG Nierstein-Oppenheim rückt Ehrenamt in den Mittelpunkt

Überlegungen zum virtuellen Gemeindebus

 

Gestern Morgen habe ich im Morgenmagazin eine kurze Vorstellung von „flinc“ gesehen und sofort fiel mir auf das dieser Service den Gemeindebus im digitalen Dorf abbilden könnte.

Sicherlich können sich einige noch an den Gemeindebus der VG erinnern, der von Margit Grub gelenkt Nackenheimer Bürger zur VG Verwaltung und den Einkaufszentren in Bodenheim transportierte. Leider wurde dieser Service wohl zum Ende 2012 eingestellt. Dies ist meines Erachtens nicht nur für ältere Bürger bedauerlich, da sie ohne Auto einkaufen konnten, sondern war für mich auch in der Tendenz ein echter Beitrag zur allgemeinen Verkehrssicherheit. Wer gibt denn schon seinen Führerschein zurück, wenn er dann nicht mehr einkaufen kann?

Andere Gemeinden, wie z.B. Zornheim, organisieren Privatfahrten im Rahmen ihrer Generationengemeinschaften. Dies verdeutlicht der folgende, leider aufgrund der Reflektion im Schaukasten, etwas unscharfe, Schnappschuss.

Mitfahr_zornheim

flinc könnte hier den „roten Punkt“ aus den 80zigern ins 21. Jahrhundert beamen. Laut Wikipedia ist flinc: „flinc ist ein Mitfahrnetzwerk mit Augenmerk auf Dynamic Ridesharing und der Verbindung zwischen Mitfahrzentrale und sozialem Netzwerk.“

Ich habe mir vorgenommen mich auf jeden Fall in den nächsten Tagen mal näher mit diesem Thema beschäftigen.


Weitere Informationen zu flinc aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie  (flinc.org)

Motto
Social Mobility Network – Die clevere Mitfahrzentrale für jeden Tag

Eine Besonderheit gegenüber anderen Mitfahrzentralen stellt die spontane und dynamische Vermittlung dar. Vermittlungen erfolgen auch auf Teilstrecken, sodass die Vermittlungswahrscheinlichkeit steigt.[1] Die Vermittlung erfolgt adressgenau, sodass Absprachen zu Treffpunkten entfallen können. Auch dadurch eignet sich flinc für Kurz- und Pendlerstrecken. Durch die Integration eines sozialen Netzwerks soll ein Mobilitätsnetzwerk entstehen, wobei wie bei anderen Mitfahrzentralen durch Bewertungen von Fahrern und Mitfahrern Vertrauen geschaffen werden soll.

Die Mitfahrzentrale kann durch eine Kooperation mit Navigon und Bosch Navigation auf Apple-iOS-Geräten erstmals in die Navigationssoftware integriert werden.[4] Vorschläge können während der Fahrt live empfangen werden und direkt in die Routenplanung integriert werden. Auch über Smartphones mit Android oder iOS können Fahrten unterwegs mit einer App vermittelt werden.[5] Social sharing u. a. mit einer Facebook-App integriert flinc in das soziale Netzwerk, womit dort (optional) die Fahrten angezeigt werden können.[6]

flinc – Wikipedia

Die Vision vom virtuellen Dorf (VDorf)

  • Die Präsenzangebote innerhalb der Gemeinde durch virtuelle Angebote zu ergänzen
  • Die Beteiligung von Bürgen am Dorfleben ohne physikalische Präsenz zu ermöglichen 
  • Alle im virtuellen Dorf angebotenen Services den Bürgern kostenfrei zur Verfügung zu stellen (Non-Profit Organisation) 
  • Allen Bürgern in Nackenheim über die Beteiligung am virtuellen Dorfleben einen persönlichen Gewinn zu verschaffen und damit die reale Lebensqualität zu steigern. 
  • Den kommunalen Gremien der Gemeinde zu helfen unter zunehmendem Kostendruck ihre Aufgaben effizienter zu lösen
  • Ur-demokratische Elemente wieder in der Dorfgemeinschaft zu beleben 
  • Neubürger für die Zeit ihrer Anwesenheit in Nackenheim in die Dorfgemeinschaft zu integrieren

Im Gegensatz zu nachbarschaftlichen Tauschbörsen[1] werden beim virtuellen Dorf kein Waren oder Leistungen, basierend auf einem festgelegten Wert- oder Zeitberechnungssystem, getauscht. Während eine Tauschbörse, wie der Name schon sagt, auf dem Austausch von Leistungen auf dem Gegenseitigkeitsprinzip basiert und in Leistungseinheiten berechnet wird, basiert das virtuelle Dorf auf dem Austausch von Wissen, welches zunächst keinen direkten „Tauschwert“ darstellt. Das Wissen wird zunächst ohne die Erwartung einer Gegenleistung zur Verfügung gestellt. Durch den Zugriff auf dieses Wissen können sich aber sehr wohl Vorteile für alle Beteiligten ergeben. Diese werden aber nicht gemessen. Auch eine „Vergütung“ kann aber muss nicht geregelt werden.

Lediglich die Informationen zu Angebot und Nachfrage werden im virtuellen Umfeld abgebildet, der Austausch muss im realen Dorf stattfinden, basierend auf einem von den Partnern selbstbestimmten Wertesystem (Geld, Ware oder Leistung).

Dies vereinfacht das virtuelle Dorf erheblich, da alle Aktivitäten zur Verrechnung entfallen.

Hier einige mögliche Szenarien die als Beispiel dienen können: [2]

  • Teilung von Aufgaben- Grünpaten – Pflanzenspenden und Pflege aufgeteilt (Kehrwochenprinzip)
  • Pflege Spielplatz oder Spielgeräten im öffentlichen Raum
  • Onleihe als Beispiel für eine virtuelle Erweiterung des realen Raumes (eBooks aus der Onleihe – Bücher aus öffentlichen Bibliotheken, wie z.B. der katholischen Bücherei im Ort oder auch aus privaten Beständen)
  • Internet Cafe – Dorf Computer -> mit Logo darauf hinweisen – z.B. in Bücherei oder Kneipen
  • Spontane Spieleabende – invite per Website Forum des virtuellen Dorfes (inkl. Z.B. Poker für Senioren)
  • Organisation von „Secret Supper“ Abenden o.ä.
Dieser Beitrag wurde im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen zum Webauftritt erstellt, weitere Informationen:  Einführung in das Vorhaben zum virtuellen Dorf – Flyer


[2] Hier nochmal Beispiele für persönliche – nicht monetäre – Gewinne ausarbeiten und darstellen