Archiv der Kategorie: Freizeit

Anangeln beim ASV Nackenheim am Sonntag, den 5. Mai 2013

Angler

Die aktuelle Terminvorschau der Angelfreunde in Nackenheim (ASV Nackenheim) zeigt als nächsten Termin das Anangeln des Vereins.

Am Sonntag, zwischen 8:00 und 11:00 Uhr findet dies am Vereinsgewässer statt.  Wer den Weiher noch nicht kennt findet einen Anfahrtsplan auf den Seiten des ASV.

 

Auch ich wünsche den Freunden des Angelsportes viel Erfolg und Petri Heil.

© Kintaiyo, Bildquelle:  Wikimedia http://commons.wikimedia.org

100 Jahre zurück – Mainzer General Anzeiger vom 28. April 1913

Ich bin ja schon seit Beginn des e-Paper Zeitalters bei der Mainzer Allgemeine Zeitung ein Abonnent dieses Angebotes. Rechtzeitig zum 1. Mai erfreute mich die folgende Meldung auf der Download Seite der MAZ:
Sie erhalten heute zu Ihrer aktuellen E-Paper Ausgabe ein weiteres E-Paper geschenkt. Hierbei handelt es sich um den Mainzer Anzeiger von 1913.
Einfach ansehen, ein bisschen schmökern und auf diese Weise eine Reise in die Vergangenheit antreten.
Das historische E-Paper ist eine einmalige, kostenlose Aktion. Bis Ende August zeigen wir an dieser Stelle insgesamt drei 100-jährige Ausgaben
.“

Das habe ich dann auch getan. Schon das Titelblatt war für mich ein Ort der Freude:

 mainzer Generalanzeiger

Weitaus höchste Auflage aller in Hessen erscheinenden Zeitungen. (Hatte ich ja schon immer vermutet – ;-)) Neben den Strompreisen, die 1913 gesenkt wurden, haben mich auch die Anzeigen sehr unterhalten.

 

Über Nackenheim selbst habe ich nichts gefunden. Aber eine Meldung über Bodenheim möchte ich meinen Lesern nicht vorenthalten:  MzGA1913_Bodenheim

Weitere Informationen zu den E-Paper Services des Rhein Main Presse finden Sie hier:

https://www.rhein-main-presse.de/verlagsservices/epaper/abonnieren/index.htm

Dies Angebot kann man auch über diese Seite bestellen und testen. Kostenlos und unverbindlich wird hier eine zweiwöchige E-Paper-Leseprobe angeboten.

 

In den Zeiten in denen ich früher beruflich viel unterwegs war, habe ich mich jedenfalls immer auf meine Ausgabe der MAZ morgens auf dem IPad gefreut. Und manchem älteren Bürger, der bereits Schwierigkeiten hat seinen Briefkasten zu erreichen, oder dem das Schriftbild der Zeitung zu klein geworden ist,  kann so wieder seine Tageszeitung aus der Region lesen.

Aus der Region – Pokern Live für Jedermann

Wer gestern die AZ gelesen hat weiß warum gestern kein Blogeintrag von mir veröffentlicht wurde. Ich war in Dienheim Pokern. Hier treffen sich Pokerfreunde aus der Region zu Pokerturnieren.

20130427aFür kleines Geld kann man hier um Sachpreise pokern. Einen Artikel hierzu erschien auch gestern in der AZ. Unter dem Titel „Wer hat die besten Karten?“ informierte die AZ über die regelmäßig stattfindenden Turniere, sowie das Jahresergebnis aus 2012.

Immer wieder lese ich die folgenden Aussagen des Artikels gerne: „Der schönste Tag des noch jungen Vereins war das große Jahresfinale am 30. Dezember 2012. Über 100 Spieler sammelten über das Jahr Punkte, um eine gute Ausgangsposition für den Finaltag zu haben…..Denn erst nach knapp zehn Stunden Spielzeit konnte der Nackenheimer Peter Stey die letzte Hand gewinnen und machte sich zum Poker- Champ des letzten Jahres.

(Quelle: Rhein Main Presse, Allgemeine Zeitung, Ausgabe Landskrone vom Samstag, 27. April 2013 )

Schon lange hat Pokern die dunklen, verrauchten und meist illegalen Hinterzimmer verlassen, um einen Siegeszug durch die Welt der Onlinespieler (z.B. auf Pokerstars.de usw.) anzutreten. Für meinen Teil kann ich nur immer wieder feststellen das Live-Poker nochmal eine Steigerung dazu ist. Die Atmosphäre an den Tischen in Dienheim unterscheidet sich aber deutlich von den im Fernsehen übertragenen Pokerturnieren der Profis und ähnelt eher den Pokernächten von Stefan Raab. Bei unseren Turnieren in Dienheim findet man kaum Sonnen-bebrillte, Kapuzen-vermummte und mit Ohrhörern-bestückte Profi-Zocker, sondern alle Generationen sind, entsprechend der Altersverteilung in unserer Gesellschaft, an den Tischen präsent. Gerade das Siegerfoto des letzten Turnieres verdeutlicht dies.

img-20130407-wa0001

Alle Teilnehmer haben eine Menge Spaß und nehmen sich und auch das Spiel nicht tierisch ernst. Gerade Neulinge werden gerne unterstützt. Carsten Steiner (oben links im Bild) bietet auch, auf Anfrage, gerne Einführungen für Poker-Anfänger an.

Nachdem beim letzten Turnier Maureen Spitzl gewonnen hatte (Bildmitte, wo sonst) hatte gestern Wilhelm Wöll die besten Karten und das Quäntchen Glück um das Turnier für sich zu entscheiden (im Bild oben ganz rechts). Im gelang es nicht nur mich „vom Tisch zu nehmen“ sondern auch alle weiteren Teilnehmer die gestern angetreten waren.

Wer Lust hat kann sich schon mal den 17. Mai im Kalender eintragen. Die Einzelheiten werden auf Facebook und unter www.rfs-poker.de in Kürze veröffentlicht. Ich würde mich freuen dort auch mehr Nackenheimer zu treffen und wer Interesse Poker-Einführungen oder Pokerspielen hat kann sich natürlich auch bei mir melden. (Im Kopf des Blogs besteht die Möglichkeit mir eine E-Mail zu senden)

Reale und virtuelle Angebote zum Tag des deutschen Bieres und Welttag des Buches

In der Region wird dieser Tag besonders von der Rheinhessen-Bräu in Ebersheim gewürdigt. Der Tag des deutschen Bieres wird dort mit einem Tag der offenen Tür verknüpft. Im Mittelpunkt steht der Maibockanstich. Brauereiführungen zu jeder vollen Stunde, Weißwurst und Bretzel runden das Programm ab.

Gratis Download bei ebook.de zum Welttag des Buches

Nur am 23.4. ab 9.00 Uhr gratis zum Download:

„Wussten Sie schon: Der Welttag des Buches ist gleichzeitig auch der Tag des deutschen Bieres. Deshalb schenken wir Ihnen den historischen Krimi Der Bierzauberer. Schauen Sie morgen vorbei und holen Sie sich Ihren Gratis Download.“

Den größten Genuss hat man wenn beide Angebote kombiniert werden. Viel Spaß beim Lesen des Buches und einem Glas Maibock. (Aber nur solange man keinen Gesprächspartner findet ;-))

Wochenendbeilage 16/2013 – Schmunzelnde Nackenheimer

Einige nicht so ernst gemeinte Beiträge aus der letzten Woche. Wir haben jedenfalls geschmunzelt und hoffen unsere Leser tun dies auch. Die Autoren wünschen ein schönes Wochenende. Ehrlich! Ich empfehle Euch, diesen vorwiegend satirischen Blogbeitrag NICHT zu lesen. Hier ist nichts weltbewegendes, revolutionäres oder hochgradig bildendes zu finden. Hier findet nur das Niederschlag, was mir so zu manchen Dingen und Themen einfällt oder ich irgendwo gesehen habe. (Vorspann geklaut beim Stammhirnrinde Blog)

 

Thema – Rund ums neue E-Bike

Zu Beginn dieser Woche hatte ich bereits kurz über die ersten Erfahrungen mit dem Aldi E-Bike berichtet (Wochenend‘ und Sonnenschein – Erste E-Bike Erfahrungen).  Heute möchte ich dies in der Wochenendbeilage vertiefen.

 

Meine Motivation zum Kauf eines E-Bike

Da ich deutlich über 130 Kilo auf die Waage bringe, ist das Thema Bewegung und Abnehmen immer ein Thema für mich. Spinning auf einem Hometrainer-Fahrrad brachte bisher keinen Erfolg. Das Teil bewegt sich einfach nicht von der Stelle. Auch ein Schokoriegel in etwa 2 m Abstand positioniert,  konnte trotz extremem Treteinsatzes nicht erreicht werden. Das Teil bewegt sich einfach nicht von der Stelle und ist damit einfach zu langweilig für mich.

Auch Fahrten auf meinem normalen Fahrrad lassen  mich an Steigungen immer wieder außer Atem geraten. Dies führt im Extremfall dazu dass ich absteigen und schieben muss. Welche Blamage. Während meiner Frau immer locker 500 m vor mir her strampelt, mühe ich mich schon bei kleinsten Steigungen ab. Auch meine Schweiß-Wasser-Verdunstungskühlung führt hierbei nicht zu besseren Ergebnissen. Eigentlich fühle ich mich auf dem Teil nur im „Bergab-Modus“ wohl. Der Nachteil hier ist aber das man erst den Berg rauf muss bevor man in diesen Modus umschalten kann.

Also schlug mein Schatzi die Anschaffung eines E-Bike vor. Sie ist halt immer um meine Gesundheit besorgt. Wir waren uns einig erst mal mit einem preiswerteren Modell zu testen ob dies für uns geeignet ist. Also haben wir auf das Aldi Angebot gewartet und für 699,- € E-Bikes erstanden.

 

Der Kauf

Morgens, um 10 vor Acht reihten wir uns in die Schlange der Wartenden vor der Aldi Filiale ein. Da wir nicht die Ersten waren, entwickelte ich gedanklich eine Strategie um mit Sicherheit 2 E-Bikes zu erstehen. Erst Zahlen – Dann holen – sollte mir die E-Bikes sichern. Also schoss ich, nach Öffnung, sofort zur Kasse. Dort schickte mich aber die Kassiererin, freundlich aber bestimmt, zurück in den Laden um dort zunächst die E-Bikes zu holen. „Wir sind ja nie sicher wie viele wir davon haben und ob die ja nicht schon weg sind.“

Also zurück auf Start und 2 E-Bikes gesichert. Eins links, eins rechts, schob ich im wahrsten Sinne des Wortes, zurück zur Kasse. Ja, die Kassenzeile ist für 2 E-Bikes, mit mir in der Mitte, tatsächlich breit genug. Wobei ich sagen muss dass die Vermeidung von Beschädigungen mir aufgrund meiner „Überbreite“ nicht leichtgefallen ist.

Da man nicht direkt aufsteigen konnte weil Lenker, Sattel und die Pedale erst angeschraubt und eingestellt werden müssen, hatten wir einen Transport mit einem befreundeten Winzer organisiert. (Danke nochmal Christian) Der hat uns dann mit seinem VW-Transporter die Bikes nach Hause gefahren.

 

Der Aufbau

ebike-gesamtgewichtVor den Aufbau hat der Herr erst das Lesen der Bedienungsanleitung gestellt.  Gleich auf Seite 3 ereilte mich der erste Schock. Ich überschreite die maximale Zuladung deutlich!

Ein Versuch meine Angetraute davon zu überzeugen das damit jede sportliche Aktivität erledigt sei, wurde von ihr mit den Worten „Das wird schon passen“ zum Scheitern verurteilt.

Also war Weiterlesen und Aufbauen angesagt. Das mitgelieferte Werkzeug erinnerte mich doch stark an IKEA. Ich liebe Inbus-Schlüssel. Wie man allerdings damit, die für die einzelnen Schraubenverbindungen vorgegebenen Drehmomente, einhalten soll ist mir nicht klar geworden.

 ebike-werkzeugebike-drehmoment

Aber vielleicht hätte ich den Vor-Ort-Service mal bemühen sollen um diese Frage zu klären. Während der Garantiezeit besteht, allerdings nur für defekte E-Bikes, ein Reparaturheimservice, an den man sich im Bedarfsfall wenden kann.

ebike-akkuladenNachdem alles eingestellt und befestigt war begann ich im Teil 3 der Anleitung zu lesen um meine erste Probefahrt zu starten. Doch halt – hier klebte ein Aufkleber – der dies verhinderte.

 

Also zunächst die Akkus an das Ladegerät angeschlossen und gewartet.  

 

Die Probefahrten

Über die erste Fahrt hatte ich ja bereits berichtet. Nach diesem, sehr positiven Erlebnis, suchte ich nach neuen Herausforderungen für mich und mein neues E-Bike. Nun wollte ich doch wissen ob mich das Teil auch vom alten Ortskern wieder in die Höhen des Sprunk transportiert. 100% Motorunterstützung mussten ja schließlich getestet werden. Als Ziel wurde der Bäcker im Netto-Markt gewählt, man gönnt sich ja sonst nichts, um dort ein paar Brötchen zu besorgen.

Klar war von vornherein auch das das Ewiggässchen weder abwärts noch bergauf als Fahrstrecke geplant wurde. (Hier war mir einfach das Risiko, schieben zu müssen, zu hoch.)

Abwärts ging es durch die Weinbergstr. in den Ort.  Der Rücktritt erlaubte sogar die einhändige, (durchaus stilvolle), Begrüßung anderer Nackenheimer Bürger unterwegs. Auch die Geradeausstrecken, zum und vom Netto und wieder zurück, waren dank des Elektroantriebes kein Problem. Locker auch die Weinbergsstr. hoch. Ja ich gebe zu das ich hier schon die   Stufe 3 (70% Unterstützung) eingeschaltet habe.

Auch die Königsbergerstr. lies sich locker, wenn auch langsam, bewältigen. Ich danke an dieser Stelle nochmal dem Fahrer von Hermes der geduldig und ohne zu hupen hinter mir her gezuckelt ist.

Dann rechts ab, zum Sprunk hoch. Trotz Stufe 4 (100% Motorleistung) muss man natürlich immer noch mittretten. Aber es gelang mir, wenn auch mit wackligen Beinen, unser Haus, ohne abzusteigen, zu erreichen. Scheinbar verhindert die „Überladung“ des Gerätes hier eine vollständige Unterstützung. Sicherlich wäre hier ein 80 kg Fahrer locker hochgekommen. Aber mit etwas mehr Training schaffe ich dies auch noch. (Hab ich mir jedenfalls vorgenommen.)  

 

Unterwegs in der Region

In der AZ habe ich gelesen dass man im Mainzer Rathaus überlegt die Ratssitzungen per Livestream übertragen zu lassen. Auch an der Mainzer Universität scheint die Aufzeichnung und Übertragung von Vorlesungen schon zum Standard zu gehören.

Vielleicht sollten wir dies auch für die Nackenheimer Einwohner Versammlung  überlegen. Bei der letzten Einwohner Versammlung waren sechs Bürger anwesend. Ein Livestream Übertragung könnte diese Zahlen durchaus verdoppeln.

 

Schnelles Internet mit EWR

In dieser Woche waren wir in Sachen schnelles Internet im Westhofen und Guntersblum unterwegs. Wir führten dort Gespräche mit den Bürgermeistern um mehr über ihre Erfahrungen mit dem EWR beim Ausbau des Internets zu erfahren.

Beide Bürgermeister betontem die positive Zusammenarbeit mit dem EWR. Für uns war und ist das EWR ein zuverlässiger Partner.

Zum Schmunzeln brachte mich aber eine Bemerkung des Bürgermeisters von Westhofen.

Bei uns hat das EWR den Schwerpunkt beim Ausbau auf die noch nicht mit schnellem Internet erschlossenem Gemeinden gelegt. Westhofen selber wurde dabei nicht wirklich berücksichtigt da dort bereits schnelles Internet durch die Telekom angeboten wird.

Nachdem nun die Berg Gemeinden erschlossen wurden möchte nun die Bürger Westhofens so schnell wie möglich ebenfalls EWR Internet beziehen da sie dort bis zu 50 Mbits erhalten können.“

Für mich war das halt wie im normalen Leben. Man schaut auf seinen Nachbarn und beneidet sie um die Möglichkeiten die sich ihnen erschließen. Schnelles Internet ist halt nie schnell genug.

 

Mein Unterhaltungstipp fürs Wochenende

Zur Vorbereitung einer Weinprobe habe ich mir Henns lustige Weinschule gekauft.  Die Leseproben haben mich wirklich überzeugt.  So schaue ich einem lustigen Wochenende entgegen.

 

Auszüge aus dem Buch

HennslustigeWeinschuleWirklich gute Weine schlecht reden (S. 90-92)

 

 Manchmal reichen negative Weinbeschreibungen nicht aus, manchmal muss es einfach mehr sein. Einige Weine sind so gut, so über jeden Zweifel erhaben, dass Sie mit ein bisschen Miesmacherei nicht weiterkommen. Für solche Fälle haben sich drei Sätze in Feldversuchen als bombensicher herausgestellt: „Aber erwartet man nicht eigentlich doch mehr?““ Natürlich tut man das. Man erwartet, dass einem der Mund explodiert vor Aromen und der Wein vor lauter Extrakt nicht mehr den Schlund herunterpasst. Man erwartet den Orgasmus im Glas, die Erleuchtung und Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens, des Universums und des ganzen Restes.

 

 Eine nasale Entsprechung für Bachs Messe in H-Moll, etwas Transzendentales. Das kann natürlich auch kein „La Tache““ leisten, kein „Le Pin““, „L’Ermita““, „Sassicaia““, „Grange““, „Screaming Eagle““ oder wie sie alle heißen. Es sind schließlich Weine und keine Halluzinogene. Ein Wein ist ein Wein ist ein Wein. Dies ist ein Fakt, auf den eigentlich kein Weintrinker angesprochen werden will – die Hoffnung soll weiterleben. Hat Ihnen aber ein verhasster Bekannter einen dieser hundsteuren und überall in den Himmel gelobten Tropfen vorgesetzt, um Sie damit vor Ihrem Ehepartner und allen zufällig Anwesenden runterzuputzen, müssen Sie handeln.

 

 Mit „Aber erwartet man nicht eigentlich doch mehr?““ nehmen Sie Ihrem Gegenüber und dem Wein im Glas allen Wind aus den Segeln. Niemand kann etwas dagegen sagen, schließlich kritisieren Sie clevererweise nicht den Wein im Glas, sondern Wein an sich. Sie stellen die Sinnfrage. Harter Tobak. Keiner wird sich darauf einlassen. Man wird Sie aufmuntern, Verständnis zeigen, und keiner der Anwesenden wird sich mehr mit dem fabelhaften Wein im Glas beschäftigen, den sie schon seit Jahrzehnten probieren wollten.

 

 Natürlich müssen Sie wissen, ob Sie das verantworten können… „Zu international““ Hat ein Wein anständig Frucht, reife Tannine, viel Körper und Alkohol, so können Sie ganz einfach dreist behaupten, er sei zu international. Jeder anständige Weinfreund ist gegen den „internationalen Stil““, der alle Weine gleich schmecken lässt. „Überkonzentriert““ ist ein anderes Wort dafür. Natürlich ist es eine unglaubliche winzerische Leistung, solche Konzentration ins Glas zu bekommen, und nur durch strengstes Qualitätsmanagement, rigorose Ertragsbegrenzung und schonenden Ausbau möglich. Aber wen schert das?

 

 Der Wein kann schließlich nicht mehr auf seinen Beinen stehen. Nehmen Sie anständig Haltung an und sagen Sie mit dem Brustton der heiligen spanischen Inquisition: „Ich fordere Eleganz als oberstes Prinzip eines Weines!““ Lassen Sie Argumente, dass auch ein konzentrierter Wein elegant sein könne, außen vor. Ebenso Einwände wie: „Konzentration ist doch nicht gleich bedeutend mit internationalem Stil, auch in der Konzentration kann ein Wein die Typizität seiner Herkunft widerspiegeln““. Hier geht es um eine hehre Grundsatzfrage. Lieber einen dünnen, sauren, untrinkbaren Wein, bei dem man dafür genau weiß, dass er aus England (oder aus einer anderen zugigen Gegend) kommt, als einen reifen, süffigen, vollmundigen Tropfen, der partout aus allen hervorragenden Anbaugebieten der Welt stammen könnte.“

 

 

Das Allerletzte – Fehlschagschiss der Woche

hundeschissVolksbankAuf dem Weg zu unserer Weinprobe am Montag parkten wir bei der Volksbank. Diese wurde ja bekanntlich gerade frisch renoviert. Leider hat wohl einer der Bürger die die letzten Wochenenden Beilage gelesen hat  Den Beitrag zum Hunde Bingo falsch verstanden.

Mittig unter dem mittleren Schild wurde von ihm ein Hundehaufen platziert.

Nein, liebe Leser, diese Schilder markieren kein Hundebingofeld. Die Schilder haben eine völlig andere Bedeutung.

Auf Schildern die Hundebingofelder bezeichnen findet man einen Buchstaben- und Zahlenkombination zur eindeutigen  Kennzeichnung des Trefferfeldes.

 

Liebe Leser, ich hoffe ihr hattet so viel Spaß beim Lesen, wie ich beim Schreiben. An dieser Stelle seid ihr gefordert Ergänzungen oder auch weitere Ideen beizutragen.

Reif für die Insel?

Dlrg-flaggeDie  Aktiven der DLRG Nackenheim eröffnen die „Inselsession“ und freuen sich auf viele Besucher. Der Inseldienst startet am Sonntag, 28. April, und findet bei schönem Wetter an jedem Wochenende statt. Überfahrten sind jeweils Samstag von 13 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr zu jeder vollen Stunde.

 

Und für alle Bürger die im Fragebogen zur Dorfmoderation ein Schwimmbad für Nackenheim gewünscht haben sei angemerkt das sich hier das einzige Strandbad Nackenheims befindet.

 

1920 BadeanstaltEs gab um 1920 herum wohl noch eine Badeanstalt im Mühlarm in Höhe des Bahnhofs, die den Bürgern Nackenheims offenstand.

Frühlingserwachen zweiter Teil ….auch die zweite Straußwirtschaft eröffnet morgen

silkesanslorch2013Nachdem uns alle die Sonne nach draußen treibt und man sogar wieder seine Nachbarn auf den Straßen Nackenheims begegnet, möchte ich es nicht versäumen auf einen weiteren „Frühlingsboten“ aufmerksam zu machen. Immer stellen wir in Gesprächen mit Nackenheimern, die noch nicht solange hier im Ort wohnen, fest das die zweite unserer Gutsschänken (Straußwirtschaft) kaum bekannt ist.

 

(Bild: Silke Sans-Lorch bei der Weinprobe “Bibel, Brot und Wen des kath. Bildungswerkes in dieser Woche)

sanslorchmahlweg

Ja, die letzte, unserer „unzähligen“, Straußwirtschaften öffnet morgen offiziell ihre Pforten für Gäste. Versteckt im Mahlweg liegt der Eingang zu einem wunderschönen Anwesen welches seinen wunderschön gepflegten Garten unsichtbar von der Straße verbirgt. Dort erwartet uns ab morgen die Familie Sans-Lorch, je nach Wetterlage, in ihrem Gewölbekeller oder auf ihrer Terrasse.

 

Wir sind auf jeden Fall am Donnerstag da. Vielleicht trifft man sich.

 

Wochenend‘ und Sonnenschein – Erste E-Bike Erfahrungen

ebike2013neu

Den sonnigen und warmen Sonntag haben wir dazu genutzt um unsere neuen Elektrofahrräder zu testen. Diese hatten wir in der letzten Woche bei FF-Albrecht  (Feinkost und Fahrrad ALDI) erstanden. Eine kleine Runde rund um Nackenheim sollte uns ermöglichen die Fahrräder besser kennenzulernen. Mit einem Kaufpreis von 699,- Euro liegt das E-Bike von ALDI im „Billigsegment“.  Aber für uns war entscheidend erst mal zu schauen ob wir mit einem E-Bike zurechtkommen um dann zu entscheiden ob es für unsere Ansprüche als „Gelegenheitsfahrer“ geeignet ist.  

 

Unser erstes Fazit ist: Eine sinnvolle Anschaffung.  

 

Das Rad lässt sich gut schalten und der Elektroantrieb unterstützt solange man auch selber tritt. Die ideale Balance zwischen „Tretwiderstand und Körpereinsatz“ muss zumindest ich noch finden, aber dafür komme ich zumindest ohne „Stehereinsatz“ auch Steigungen hoch die ich früher entweder hochschieben musste bzw. nur im Stehen bewältigen konnte. Wer mich kennt weis dass ich ohnehin die „maximale Gesamtzuladung“ des Rades mit meinem Körpergewicht deutlich überschreite.  

Meine Hoffnung, nun auch endlich die Rennradfahrer überholen zu können, hat sich leider nicht erfüllt. Aber die Damen und Herren auf den Rennrädern haben aber beim Überholen zumindest freundlich gegrüßt. Dafür reduzierte sich der „Sicherheitsabstand“ zu meiner Angetrauten, die mich immer ca. 500 Meter zurücklässt, aber deutlich. Wobei ich aber sagen muss, dass ich die höchste Unterstützungsstufe (100%) noch nicht getestet habe. Ich habe nur die ersten drei Stufen verwendet (45, 55 und 70% Motorunterstützung). Immerhin bietet die 7-Gang Nabenschaltung, kombiniert mit den 4-Motorstufen, 28 Schaltmöglichkeiten, in denen man sich erst mal finden muss.

 

Wer sich nicht gleich ein Rad anschaffen will, kann E-Bikes auch in unserer Region bei Hügelrad testen.  Hier kann man E-Bikes ausleihen.

Hügelrad – Der Elektrofahrrad-Verleihservice

Rheinhessen mit dem Rad – das ist die erfrischende Art, die schöne Landschaft mit ihren zahlreichen Weinbergen und Weindörfern kennen zu lernen. Freuen Sie sich auf das Pauschalangebot »Schönes Wochenende«: »Hügelrad« bietet ein Wochenende im rheinhessischen Hügelland. Darin enthalten ist die Ausleihe eines Elektrofahrrades, Einkehrmöglichkeit im Weindorf Jugenheim oder eine Weinprobe beim Winzer (je nach Wunsch) mit Übernachtung und Frühstück in Jugenheim.

»Hügelrad« bietet Ihnen moderne, technisch hoch entwickelte Pedelecs; Akkus mit einer Reichweite bis 90 km und einem 250 Watt Motor, der Sie bis 25 km/h kraftvoll unterstützt.; führerscheinfrei, inklusive Tourenvorschläge und Kartenmaterial.

Oder mit dem Rad zur Arbeit! Schon mal überlegt? Ohne große Anstrengung zur Arbeitsstätte kommen und dabei etwas für die Gesundheit und den Umweltschutz tun! Ein Rad für alle Fälle – für Sie und Ihre Gäste. Rheinhessen erfahren – Spaß am Radfahren.“

Es stehen 5 Kettler-E-Bikes für Sie bereit.

·         Akku mit einer Reichweite 70 bis 90 km (abhängig vom Gelände)

·         250 Watt Motor, der Sie bis 25 km/h kraftvoll unterstützt

·         Inklusive Helm

·         Tourenvorschläge und Kartenmaterial

·         Dauerverleih für Firmen möglich

·         Ausleihe nach Vereinbarung

·         Lieferservice nach Absprache

·         Preise erfragen Sie bitte beim Anbieter. http://www.huegelrad.de/

 

Vielleicht stellt ja auch die EWR AG beim Rheinradeln, wie im letzten Jahr, wieder E-Bikes aus.  

 

Weitere Informationen zum ALDI E-Bike findet man z.B.:

 

Welche Winzer und Straußwirtschaften Lademöglichkeiten bieten werden wir bei unseren Touren herausfinden. Gerne nehmen wir aber auch Hinweise und Kommentare hier entgegen.