Notfallplan der DB zum Schienenersatzverkehr entlang der Rheinfront

BahnfälltausEhrlich! Ich empfehle Euch, diesen vorwiegend satirischen Blogbeitrag NICHT zu lesen. Hier ist nichts weltbewegendes, revolutionäres oder hochgradig bildendes zu finden. Hier findet nur das Niederschlag, was mir so zu manchen Dingen und Themen einfällt oder ich irgendwo gesehen habe.

 

 

 

Das Chaos am Mainzer Hauptbahnhof dürfte sich herumgesprochen haben. Ein Blick auf die Anzeigetafel im Mainzer Bahnhof verdeutlicht dies. Aber keine Panik, die Bahn hat einen Notfallplan, zumindest was die Strecke Mainz – Worms anbetrifft. Da dieser Plan auch per Email verschickt wurde, ist es diesen aus den Daten der NSA herauszufischen.

Hier die wesentlichen Elemente des Planes in Auszügen:

 

Im Gegensatz zu anderen Regionen ist den Bahnbenutzern Rheinhessens die Problematik hinlänglich bekannt. Reduzierungen im Personalbereich der Fahrdienst- und Stellwerkleiter wurden bereits in diesem Jahr erprobt. Die nächtlichen Ausfälle von Zügen und der angebotene Schienenersatzverkehr wurden mehrheitlich klaglos angenommen. Einzig im Zeitraum von Weinfesten führten diese Reduktionen zu öffentlichen Beschwerden. Dementsprechend kann davon ausgegangen werden dass die bereits im 2. Quartal durchgeführten Übungen zur Reduzierung des Zugverkehrs ohne größere Probleme positiv bewertet werden konnten. Auch zeigte sich deutlich, dass die rheinhessische Bevölkerung nur in einem Punkt absolut keinen Spaß versteht. Beim Wein hört der Spaß in der Region nämlich auf. „

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Diese Übungsergebnisse sollen nun auch im Notfallplan der DB Mainz ihren Niederschlag finden. Hierzu schlagen die Verfasser die folgende Lösung für einen Schienenersatzverkehr vor:

 

RollenDurch Abfragen bei den örtlichen Bauern- und Winzerverbänden wird festgestellt wie viele Weinbergsrollen in der Gemeinde zur Verfügung stehen. Diese werden als Wagen der 2. Klasse zur Verfügung gestellt und verkehren zwischen den einzelnen Bahnhöfen.

Der Nachteil einer geringeren Beförderungsgeschwindigkeit kann sicherlich durch ein erhöhtes Alkoholangebot auf den Fahrzeugen ausgeglichen werden. Wir wissen ja alle dass die Stimmung auf den Fahrzeugen im Verlauf einer Fahrt sich deutlich verbessert.

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KomiteewagenUm die Wagen der 1. Klasse abzudecken, werden die örtlichen Karnevalsvereine gebeten ihre Komiteewagen zur Verfügung zu stellen. Diese bieten deutlich mehr Platz und sehen auch besser aus. Dies rechtfertigt einen höheren Fahrpreis, wie auch die Erfahrungen der Rosenmontagszüge zeigen. Dort ist es auch etwas teurer einen Platz auf einem der Komiteewagen einzunehmen.

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Auch wird durch den Einsatz der Komiteewagen das Sanitärproblem gelöst. Meist haben diese Wagen ein Untergeschoß in dem sich eine transportable Toilettenlösung oder ein „ToiToi Häuschen“ unterbringen lässt. Hier empfehlen wir die VIP Lösung „TOI Flush“.

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Das gastronomische Angebot der Bordgastronomie kann von den Winzern wie gewohnt mit Weck, Worscht und Wein bereitgestellt werden. Damit entfällt die Notwendigkeit zwischen der 1. Und 2. Klasse einen Imbisswagen mitzuführen.

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Als Zugpersonal empfehlen wir Kampagnen-erprobtes Personal, welches auch mit  Büttenreden die etwas längere Fahrzeit vergessen lässt. Es empfiehlt sich aber Personal einzusetzen welches den rheinhessischen Dialekt versteht. Wir empfehlen hierzu das Rheinhessische Mundart Lexikon in die Standardausrüstung des Zugpersonales aufzunehmen. Auch die Abschiedsansage des Zugführers kann beibehalten werden:

„Senk ju vor träwelling Deutsche Bahn“

 

Und wer noch immer Wartezeit zu überbrücken hat kann sich ja den folgenden Beitrag der „Wise Guys“  zur Deutsche Bahn anschauen.

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