Wochenendbeilage 14/2013 – Schmunzelnde Nackenheimer

Einige nicht so ernst gemeinte Beiträge aus der letzten Woche. Wir haben jedenfalls geschmunzelt und hoffen unsere Leser tun dies auch. Die Autoren wünschen ein schönes Wochenende. Ehrlich! Ich empfehle Euch, diesen vorwiegend satirischen Blogbeitrag NICHT zu lesen. Hier ist nichts weltbewegendes, revolutionäres oder hochgradig bildendes zu finden. Hier findet nur das Niederschlag, was mir so zu manchen Dingen und Themen einfällt oder ich irgendwo gesehen habe. (So wie diesen Einleitungstext – geklaut beim Stammhirnrinde Blog)

Die Kehrseite unser treuen Begleiter Ein Ausblick in die Zukunft

In dieser Woche berichtete ich bereits unter dem Titel  Der Mängelmelder – Was’n das?über die Möglichkeit für Bürger Lob und Kritik an die Verwaltungen weiterzugeben.  Die Stadt Ingelheim ermöglicht sogar die Meldung von Hundekot über ihre neue Smartphone App.

Hundekot-logoLiebe Leser lassen sie uns gemeinsam einen Blick in die Zukunft unserer Gemeinde werfen.  

Auch unsere Gemeinde „leidet“ unter diesem Thema. Ortbürgermeister Heinz Hassemer appellierte in der Ausgabe 12 des Amtsblatt „Beim diesjährigen Tag der sauberen Gemarkung am 9. März 2013 wurde von den Helfern vielfach Beschwerde über Verunreinigungen von Wegen, Plätzen, Wiesen und Feldern mit Hundekot geführt….. Geben Sie deshalb bitte ein gutes Beispiel und beseitigen Sie die Hinterlassenschaften Ihres Hundes!“

 

Und man muss feststellen das auch unsere Hundehalter versuchen die Situation zu verbessern, was aber gerade bei den Winzern, in den, an die Gemeinde angrenzenden Rebflächen doch eher kritisch beurteilt wird. Einer sagte mal zu mir „Ich würde mich freuen wenn die Hundebesitzer nicht immer durch die selbe Rebzeile gehen würden.“  

 

Ich denke wir sollten dies und die finanzielle Situation der Gemeinde zum Anlass nehmen um in der Zukunft über ein „Hunde-Bingo“, ähnlich eines „Kuh-Bingo“ nachzudenken.  Die Gemeinde würde entsprechende Flächen in 100 Felder unterteilen, diese mit Nummern versehen, und entsprechende Bingokarten verkaufen. Bei einem „Bingo-Gewinner“ wird das Feld gereinigt und neue Bingokarten gedruckt und vertrieben. Die Kosten der Reinigung würden aus dem Verkauf der Karten bezahlt und der Überschuss fließt in die Gemeindekasse.

 

Unter Einsatz der Smartphone App würde dies ein spannendes online Spiel ermöglichen, welches alle Bürger von der Couch aus verfolgen könnten. Der Hundebesitzer meldet den „Treffer“ direkt unter Angabe der Feldnummer. Dies könnte auch Nicht-Hundebesitzer motivieren hier mitzuspielen. Die Gewinnchancen wären höher wie beim Lotto und es würden keinerlei „Kugeln“ in den „Ziehungsgeräten“ zurückbleiben.

 

Version 2 der Hunde-Bingo würde dann ermöglichen auch Videos von den „Ziehungen“ und „Panorama Fotos“ live im Netz zu übermitteln. Dies würde doch die Spannung der Daheimgebliebenen deutlich erhöhen. Ob wir einen Notar brauchen um die Rechtmäßigkeit der Ausspielungen zu gewährleisten, ist mir nicht klar. Schließlich hat das ja auch beim Lotto nicht wirklich geklappt, wie die Ziehung 6 aus 47bewiesen hat.

 

Version 3 stattet dann alle Hundebesitzer parallel zum Erwerb der Hundesteuermarke mit einer Livecam aus. Diese, am hinteren Ende des Tieres angebracht, gewährleistet dass das Spielfeld auf die gesamte Gemeinde vergrößert werden kann. (Ja mir ist bewusst dass an dieser Stelle einige der Leser vermuten dass dieser Zustand schon heute erreicht sei.) Die Gemeinde müsste natürlich zusichern, das bei der Anmeldung keine „DNA Datenbank Hundekot“, im Sinne einer Voratsdatenspeicherung aufgebaut wird.  

 

Liebe Leser, an dieser Stelle seid ihr gefordert Ergänzungen oder auch weitere Ideen beizutragen.

Unterwegs in der Region

Schlaglock-logoDer Mängelmelder lässt mich einfach nicht los. In dieser App kann man sein eigenes Schlagloch „adoptieren“ und an die Verwaltungen melden.

In der Titelzeile kann man seinem Schlagloch einen Kose- oder Rufnamen verpassen. Die gängigsten Namen entstehen aus der Durchquerung derselben mit einem PKW und sind „Uuupppss“ und „Sch…“.  

 

Der größte Vorteil ist aber das man damit Diskussionen rund um die Schlaglochbeseitigung vermeidet. Dies würde vermeiden das die Stadtverwaltung in Mainz der Presse mitteilt:  „Bislang 2000 Schlaglöcher geflickt – Verkehrsdezernentin wehrt sich: Schäden kein Vorwand für Tempo 30 / „Flickschusterei“ wegen Finanznot“ (Quelle: Rhein Main Presse, Allgemeine Zeitung, Ausgabe Landskrone vom Samstag, 4. April 2013) während die AZ einfach per Bildmaterial einige der nettesten, noch verbliebenen Schlaglöcher im Artikel abbildet.

 

Die Wahl eines eindeutigen Rufnamens für ein Schlagloch würde doch diese Diskussion sicherlich versachlichen. Und – Nein – ich verlange von der Stadtverwaltung keine Todesanzeigen in der AZ. Für mich würde eine Beteiligung am Mängelmelder, mit Feedback der Verwaltung, völlig ausreichen. Aber dies ist sicherlich für die Stadt Mainz auch zu teuer, oder hilft es wenn die Bürger das Rathaus als Mangel über die App melden?

 

Fehlschlag der Woche

Der Fehlschlag der Woche ereignete sich am Donnerstag in der VG Verwaltung in Bodenheim, beim Termin des Internet AK Nackenheim mit dem Vertreter der Telekom. Wir haben alle noch nicht richtig gesessen da teilte uns der Vertreter der Telekom mit, dass der von der Telekom bisher geplante Ausbau des Internets in Nackenheim sich verteuern würde. Die Telekom habe festgestellt das alle in 2013 durchgeführten Ausbaumaßnahmen 20% teurer ausgefallen seien, wie geplant. Dies bedeute für Nackenheim das der bisher zum Preis von 72.000 € angebotene Ausbau nunmehr mit ca. 100.000 € angeboten werden würde.

 

Nun ist mit klar was 20 Telekom-Prozente für uns bedeuten. Ca. 38% Kostensteigerung für die Bürger. Ich kann nur feststellen – Shareholder Value „sehr gut“ – Prozentrechnung eher „mangelhaft“.

 

Mein Unterhaltungstipp fürs Wochenende

Der Kerbeverein hat für heute eingeladen und da gehen wir auch hin.

„In Nackem bei de Hippe-Bube

hockst Du in der guten Stube.

Dort ist es lustig, froh und heiter,

drum nix wie ab zum „LEINEREITER““

 

 

Das Allerletzte

Informationen zum Ende des Internets

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