Griechische Wandlung in #Nackenheim

mythos1Die meistgelesenen Artikel nach Berichten über den Internet Ausbau sind die Artikel die sich mit Essen und Trinken in Nackenheim beschäftigen. Tja, wir Rheinhessen, sind halt Genussmenschen.  Die hohe Anzahl der Lokale in Nackenheim, im Verhältnis zu anderen umliegenden Gemeinden, verdeutlicht dies.

 

Heute also mal ein Bericht zum „neuen“, griechischen Lokal in Nackenheim. Das Lokal ist zwar nicht neu, aber sein Pächter. Wer die Mainzer Str. regelmäßig befährt, wird es vielleicht schon bemerkt haben.  Aus dem Delphi ist das Mythos geworden.

 

So schnell ändern sich Dinge.  Anfang September hatte ich noch unter der Überschrift „Ein Koch kehrt zurück“ ( http://blog.stey-nackenheim.de/?p=1003 ) über das Delphi berichtet, hat Anfang November ein neuer Pächter das Lokal übernommen. Natürlich hat er sein eigenes Küchenpersonal mitgebracht. 

 

Also machten wir uns am letzten Mittwoch auf den Weg um das Mythos zu testen. Nachdem wir mit Handschlag vom neuen Pächter, Herrn Alexiou, begrüßt wurden, nahmen wir im unveränderten Lokal Platz. An der Getränkeauswahl hat sich eigentlich nichts geändert. Ein erster Blich auf die Speisekarte lies uns schon auf der Titelseite stutzen. Mittwochs Ruhetag? Auf Nachfrage wurde uns erklärt das man in der ersten Woche offen hätte um die Umstellung des Ruhetages zu erleichtern.

mythos

Wir bestellten zunächst unsere Vorspeisen. Meine Frau entschied sich für den Schafskäse im Steintopf (#24) und ich für eine gemischte, kleine warme Platte (#33). Wenig später wurden uns die Vorspeisen serviert. Beide heiß und reichlich. Der Schafskäse im Steintopf war cremig und ertrank nicht in Olivenöl. Die Vorspeisenplatte enthielt frittierte Auberginen und Zucchini, gefüllte Blätterteigtaschen (jeweils einmal mit Spinat und Käse), frittierter Schafskäse, Tzaziki und Weinblätter.   Ich gestehe selten so gute Auberginen gegessen zu haben. Auch der Rest der Platte war wirklich gut.

 

Nach einer kurzen Pause bestellten wir die Hauptgänge, allerdings ohne Salat, obwohl uns vom Nebentisch versichert wurde dass dieser so gut wie noch nie sei. (Und die Damen haben wir schon früher öfters im Delphi gesehen.) Wir bestellten Tiganaki (#116 – Lammfilet mit Champignonsauce, mit frischen Auberginen und Zucchini, und Kartoffelscheiben mit Knoblauch), sowie eine Lammhaxe mit großen, weißen Bohnen (#93).

 

Beide Gerichte wurden von einer sehr guten Fleischqualität geprägt. Das Lammfilet auf den Punkt, die Lammhaxe zerging auf der Zunge. Die Soßen sahnig, obwohl der Champignonsauce frische Pilze sicherlich gutgetan hätten. Meine Frau begeisterten besonders die Kartoffelscheiben mit dem frischen Knoblauch. Ich habe leider nur eine probieren dürfen, muss aber sagen das sie ausgezeichnet geschmeckt haben.

 

Unser persönliches Fazit:

Wir haben wieder einen guten „Griechen“ im Ort bei dem Preis und Leistung stimmen. Wir werden dort mit Sicherheit weitere Gerichte ausprobieren.

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