Chinesische (Wahlkampf)Friedhofsmauer in Nackenheim?

Friedhof NackenheimAngeregt durch den Artikel „Friedhofsruhe“ im SPD Dialog 16 bin ich mal der Frage des Friedhofs Arbeitskreises nachgegangen. Im Artikel wurde Herr Rotter zitiert: „Bernd Rotter, der sich spontan zur Verfügung gestellt hat, wundert sich: “Ende Januar habe ich mich zur Mitarbeit bereit erklärt, bis heute aber noch keine Information erhalten, ob und wann die Arbeitsgruppe zustande kommt“.“

Bei der Wahlprogrammvorstellung der CDU Nackenheim habe ich diese Frage einfach mal gestellt. Die erhaltene Antwort möchte ich hier einfach mal zusammenfassen.

  1. Die CDU bedankt sich bei den vielen Bürgern die nach dem Aufruf zur Bildung eines Friedhofarbeitskreises Dokumente und Bilder zum Thema in der Gemeindeverwaltung abgeliefert haben.
  2. Leider haben sich bisher nur 3 Bürger gemeldet um am Arbeitskreis teilzunehmen. (Hr. Rotter, Hr. Ollig und Hr. Frenz) Man hätte gerne mehr Fachleute, wie Herrn Frenz, der ja auch als Friedhofsgärtner tätig ist. Hier bittet man noch um Meldungen.
  3. Da Arbeitskreis soll durch einen kompetenten Berater unterstützt werden, der schon viele Friedhofskonzepte, zusammen mit Gemeinden und deren Bürgern umgesetzt hat. Dies sei zwar vom Gemeinderat beschlossen, aber vom Landkreis noch nicht freigegeben.
  4. Das dann gemeinsam erarbeitete Konzept soll dann im Gemeinderat verabschiedet werden.

Irgendwie kommt es mir vor als würde zu Zeiten der Kommunalwahl eine Mauer durch Nackenheim laufen.

Der Eine tut so als würde er nicht verstehen, das nicht ein fertiges Konzept beauftragt wird, sondern ein Berater hier (gegen Einwurf kleiner Münzen) die Konzepterstellung unterstützen soll.

Der Andere tut so als würde er die Diskussion nicht wahrnehmen, und „vergisst“ die potentiellen Arbeitskreismitarbeiter über die Situation zu informieren.

Mein persönliches Fazit:

Wenn ich dies nicht zum Wahlkampfthema machen will, so wie die SPD in Nackenheim, würde ich nicht eine Seite in einer Wahlkampinformation darüber schreiben, sondern einfach ein Telefonat mit unserem Ortsbürgermeister führen. Aber dies ist sicherlich in Wahlkampfzeiten zu viel verlangt.

 

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