Die Vision vom virtuellen Dorf (VDorf)

  • Die Präsenzangebote innerhalb der Gemeinde durch virtuelle Angebote zu ergänzen
  • Die Beteiligung von Bürgen am Dorfleben ohne physikalische Präsenz zu ermöglichen 
  • Alle im virtuellen Dorf angebotenen Services den Bürgern kostenfrei zur Verfügung zu stellen (Non-Profit Organisation) 
  • Allen Bürgern in Nackenheim über die Beteiligung am virtuellen Dorfleben einen persönlichen Gewinn zu verschaffen und damit die reale Lebensqualität zu steigern. 
  • Den kommunalen Gremien der Gemeinde zu helfen unter zunehmendem Kostendruck ihre Aufgaben effizienter zu lösen
  • Ur-demokratische Elemente wieder in der Dorfgemeinschaft zu beleben 
  • Neubürger für die Zeit ihrer Anwesenheit in Nackenheim in die Dorfgemeinschaft zu integrieren

Im Gegensatz zu nachbarschaftlichen Tauschbörsen[1] werden beim virtuellen Dorf kein Waren oder Leistungen, basierend auf einem festgelegten Wert- oder Zeitberechnungssystem, getauscht. Während eine Tauschbörse, wie der Name schon sagt, auf dem Austausch von Leistungen auf dem Gegenseitigkeitsprinzip basiert und in Leistungseinheiten berechnet wird, basiert das virtuelle Dorf auf dem Austausch von Wissen, welches zunächst keinen direkten „Tauschwert“ darstellt. Das Wissen wird zunächst ohne die Erwartung einer Gegenleistung zur Verfügung gestellt. Durch den Zugriff auf dieses Wissen können sich aber sehr wohl Vorteile für alle Beteiligten ergeben. Diese werden aber nicht gemessen. Auch eine „Vergütung“ kann aber muss nicht geregelt werden.

Lediglich die Informationen zu Angebot und Nachfrage werden im virtuellen Umfeld abgebildet, der Austausch muss im realen Dorf stattfinden, basierend auf einem von den Partnern selbstbestimmten Wertesystem (Geld, Ware oder Leistung).

Dies vereinfacht das virtuelle Dorf erheblich, da alle Aktivitäten zur Verrechnung entfallen.

Hier einige mögliche Szenarien die als Beispiel dienen können: [2]

  • Teilung von Aufgaben- Grünpaten – Pflanzenspenden und Pflege aufgeteilt (Kehrwochenprinzip)
  • Pflege Spielplatz oder Spielgeräten im öffentlichen Raum
  • Onleihe als Beispiel für eine virtuelle Erweiterung des realen Raumes (eBooks aus der Onleihe – Bücher aus öffentlichen Bibliotheken, wie z.B. der katholischen Bücherei im Ort oder auch aus privaten Beständen)
  • Internet Cafe – Dorf Computer -> mit Logo darauf hinweisen – z.B. in Bücherei oder Kneipen
  • Spontane Spieleabende – invite per Website Forum des virtuellen Dorfes (inkl. Z.B. Poker für Senioren)
  • Organisation von „Secret Supper“ Abenden o.ä.
Dieser Beitrag wurde im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen zum Webauftritt erstellt, weitere Informationen:  Einführung in das Vorhaben zum virtuellen Dorf – Flyer


[2] Hier nochmal Beispiele für persönliche – nicht monetäre – Gewinne ausarbeiten und darstellen

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